Die oeffentliche Unterzeichnung des Sklavenvertrages

Bericht des Webslave am 5. April 2010

Sehr lange habe ich auf diesen besonderen Augenblick gewartet und mich sehr danach gesehnt, mich öffentlich zu meiner Herrin zu bekennen. Nun gibt es kein Zurück mehr. Bereits am Nachmittag wurde ich eingesperrt und musste darauf warten, dass ich gerufen werde. Es sollte die längste Wartezeit meines Lebens werden, denn ich musste jede Sekunde damit rechnen, vor die Herrin gerufen zu werden. Am frühen Abend trafen offenbar die ersten Gäste ein und wurden bewirtet. Ich kann mir denken, dass die persönliche Zofe der Herrin genug zu tun hatte. Es gab dann wohl verschiedene Vorführungen zur Unterhaltung und Einstimmung des Publikums. Aber von den ersten Stunden dieses langen Abends kann ich nicht berichten, da ich nichts mitbekommen habe.

Ich werde gerufen und darf mich in den Raum begeben, in dem es sich alle bequem gemacht haben. Ein Song läuft, der meiner Herrin wichtig ist. Wir hören ihn an, die Herrin sitzend und ich

"Bist du bereit, dich mir jetzt und fuer immer zu unterwerfen?"
stehend. Meine Augen sind nur auf sie gerichtet. Ich kann meinen Blick nicht von ihr abwenden. Nun darf ich auf Knien die Herrin begrüßen und ihr Blumen überreichen. Rote Rosen, was sonst. Eine weitere Rose überreiche ich Lady Lydia, der Freundin meiner Herrin, die extra angereist ist, um bei der Vertragsunterzeichnung zuzusehen. "Bist du bereit, dich mir jetzt und für immer zu unterwerfen?" Noch ein letztes Mal darf ich sie darum bitten, jetzt aber öffentlich, damit es alle hören können: "Ja, Herrin, ich bitte Sie darum, als Ihr Eigentum angenommen zu werden."

Sie reißt mir meine Kleider vom Leib, reißt mein Hemd in Fetzen. Eine symbolische Demonstration dessen, was sie mit mir machen kann. Die Hemdknöpfe kullern durch den ganzen Raum, die letzten Reste meiner bisherigen Existenz. Und sie kleidet mich nun neu ein, artgerecht: Ich bekomme ein neues Halsband und Handfesseln aus Edelstahl sowie Brustwarzenklammern zur Zierde (denn sie weiß ja, wie empfindlich ich dort bin). Auf ihrem Thron sitzend verliest die Herrin den Sklavenvertrag, den ich von Hand geschrieben hatte. Auf Knien vor ihr sitzend darf ich ihrer Stimme lauschen und jeden einzelnen Paragraphen in mir aufnehmen. Ich spüre es in ihrer Stimme, wie sie mit jedem Satz die Macht genießt, die sie über hat. Den letzten Absatz des Vertrages darf ich selbst laut vorlesen: "Der Sklave ehrt mich in all seinen Worten und Taten. Er erkennt meine absolute Macht widerspruchslos an und unterwirft sich mir bedingungslos."

Auf dem Boden knieend, zu Füßen meiner stolzen Gebieterin, darf ich unterschreiben. Sie benutzt meinen Rücken für ihre Unterschrift, mit der mein Schicksal entschieden ist. Und anschließend wird der Vertrag durch unser beider Blut besiegelt. Endgültig. Sklave auf Lebenszeit. Selbstverständlich durfte ich den unterzeichneten Vertrag noch am selben Abend im  Tagebuch der Herrin veröffentlichen. Das Tattoo auf meinem Rücken, mit dem ich deutlich und eindeutig gekennzeichnet bin, wird nun vor den Gästen der Herrin erstmals öffentlich vorgeführt. Es kann kein Zweifel aufkommen, auf mir steht geschrieben: "Eigentum der Privaten Herrin".

Mit meinen neuen Handfesseln werde ich an einem Deckenhaken festgemacht. Nach Anbringen des Tattoos hatte ich eine kurze Schonfrist, was Schläge auf den Hintern anbelangt. Diese Frist ist um. Der Rohrstock, vor dem ich den größten Respekt habe, darf nun auf mir tanzen. Offensichtlich, um Ihre Macht über mich auszukosten ("Wenn ich es wünsche, werde ich den Sklaven öffentlich vorführen oder an andere Personen zur Benutzung

"Mein Sklave hat kein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung"
verleihen"), reicht meine Herrin den Rohrstock an ihre Freundin Lady Lydia, die nun ebenfalls ihre Spuren auf mir hinterlassen darf. Der wirklich demütigende Teil der Veranstaltung sollte jedoch erst folgen. Die Herrin zieht mir meine Hose runter und stellt mich zur Schau, zeigt den Gästen, wie sie mich in Erregung versetzt, ohne mir die Entspannung zu erlauben. Erzählt den Gästen dabei von orgasmuslosem Absamen und davon, dass ich am nächsten Tag wieder meinen Keuschheitsgürtel umgelegt bekomme ("Ich halte den Sklaven keusch, er hat kein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Ich allein entscheide, ob, wann und wie der Sklave sexuelle Handlungen erleben darf").

Zum Abschluss erhalte ich noch eine kleine Belohnung der ganz besonderen Art: Die Herrin schiebt mir einen kleinen eingefrorenen Schokobecher ins Maul. Diesen Schokobecher hatte ich eine Woche vorher befüllen dürfen. Wenn die Herrin mir eine Absamung erlaubt, so gestaltet sie das meist sehr demütigend und kostet dabei die totale Macht aus, die sie auch in diesen Augenblicken über mich hat. Vor den Gästen muss ich nun mein eigenes gefrorenes Sperma fressen und mich bei der Herrin für dieses leckere Geschenk bedanken. Was ich in diesem Moment in den Augen der Herrin sehe, lässt mich vor Ehrfurcht erschauern. Sie genießt ihre Macht und ich bete sie dafür an. Ich darf mich zum Abschluss bei der Herrin und bei den Gästen für diesen wunderschönen Abend bedanken. Die Herrin schickt mich fort, sie wird sich jetzt sicher noch eine Weile mit ihren Gästen amüsieren. Bilder von diesem Abend sind in der Galerie zum Sklavenvertrag veröffentlicht.

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